pferdecoaching für kinder

Die Arbeit

Die Regeln, nach denen das Pferd mich als Chef akzeptiert, erkennen und danach handeln. Gleichzeitig meine Gefühle und Körperspannung im Blick behalten und mit meinen Taten integrieren. 

Der Erfolg

Das Pferd kommt, wenn es mich als Chef akzeptiert und mir folgen möchte. Wir warten, bis wir tatsächlich angestubst werden, weil sich gezeigt hat, dass nur das Anstubsen das wirklich eindeutige Bekenntnis zum Menschen ist.

Die Haltung

"To care for": Putzen ist der erste Schritt zur Kontaktaufnahme mit viel Gefühl und klaren Anweisungen an das Pferd, ruhig und gerade zu stehen. So erkennt das Pferd genau, dass wir es respektieren und es gut mit ihm meinen.


Auszug aus einer Dankes Email zu einem Kinderseminar Pferdetage:

„Liebe Frau Berner-Bratvogel, lieber Herr Kühler, liebe Helen,

 mit diesem kleinen Eindruck vom heutigen Nachmittag möchten wir uns gern noch einmal bei Ihnen bedanken - für die tolle Arbeit die Sie mit unseren Kindern machen. Dafür, dass ( … Name gestrichen) an einem solchen Wochenende das Gefühl erfährt, in seiner Besonderheit wahrgenommen und gemocht zu werden. Dafür, dass er bei aller Selbstreflexion bzw. Arbeit an sich selbst hundemüde, aber zufrieden und ausgeglichen von einem Seminar zurückkommt. Dafür, dass Sie unserem Kind besondere Glücksmomente mit sich selbst und den Pferden ermöglichen.

Wir finden, sein Gesichtsausdruck auf den Bildern spricht Bände...

Und wir hoffen sehr, dass( … )davon noch viele weitere Momente des "Bonheur" bei Ihnen erfahren kann!

 

Herzliche Grüße…“

Tägliches Training der Coaching Pferde - Anne Berner-Bratvogel

Zwischen 7.30 und 9.00 Uhr morgens werden die Pferde gefüttert:

Begrüßung der Pferde, Reinigung des Paddocks. Alle Pferde dürfen sich nach ausgiebigem Wälzen gemeinsam in der Reitbahn bewegen. Ich stehe in der Mitte und lasse sie nach den Regeln der Sprache "Equus" (Monty Roberts) ca. 45 Minuten im Kreis in allen drei Gangarten, Schritt, Trab, Galopp laufen. Durch das gemeinsame Laufen hintereinander festigen die Pferde ihre gruppeninterne Rangordnung. Ich positioniere mich als Chefin.

Danach Fütterung mit Hafer als notwendiges Kraftfutter und Belohnung sowie Heu. Die Gruppe darf anschließend je nach Wetterlage auf die Wiese oder auf den Paddock.

Zwischen 13.00 und 14.00 Uhr wieder Fahrt zur Ranch und Mittagsfütterung mit Heu. Meistens erhält ein Pferd dann ein extra Training, z. B. das Pferd, das an einem der kommenden Tage zum Coaching ausgewählt wird (die meisten Klienten haben ihr Lieblingspferd).

Abends gegen 20.00 bis 21.00 Uhr nochmals zu den Pferden für die abendliche Säuberung des Paddocks und Nachtfütterung. 

 

Training: z. B. Hufe geben zum Putzen, Schrecktraining mit aufgespanntem Regenschirm, Dominanztraining Join-up nach Monty Roberts, Pfützen durchqueren, Stangenarbeit zum Untertreten, Longe oder auch reiten in der Bahn. Es kann auch sein, dass ein Pferd lahmte und nach einer Ruhepause für die Wiederaufnahme der Arbeit eine Zeit lang spazieren geführt werden muss.

Der kontinuierliche Kontakt zwischen mir und den  Pferden ist notwendig, da wir Kinder ab 5 Jahren im Pferdecoaching haben und absolute Zuverlässigkeit herrschen muss. Auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Angstproblematiken brauchen die sicheren Strukturen. Alles muss zuverlässig sein, damit Stress abgebaut werden kann. Aber auch risikoreiche Situationen, wie z. B. das Losreißen vom Anbindering, müssen entstehen dürfen. Wenn das Kind oder der Erwachsene diese meistern bzw. sehen, wie wir Coaches diese Schwierigkeiten in aller Ruhe bewältigen, wächst Vertrauen in die Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen. Mein Kontakt mit den Pferden muss so gestaltet werden, dass Risiko nicht ausgeschlossen aber immer kalkulierbar ist.