KINDER

Der Zappelphillipp, das Träumerchen, Klassenclown oder Mobbingopfer. Die Kinder, die zu uns kommen sind meistens etwa 5 bis ungefähr 12 Jahre alt, Mädchen und Jungen. Häufig machen sich Eltern oder Lehrer Sorgen und wenden sich aufgrund von Empfehlungen an uns.

 

Der Kontakt beginnt mit dem Erst Gespräch oder in einem unserer Seminare. Oft liegen Diagnosen wie Hochbegabung, ADS/ ADHS oder Asperger Autismus vor. Wir testen auch. Uns ist aber wichtig, die Testergebnisse nicht über zu bewerten. Im Mittelpunkt steht immer die Frage: was können wir besser machen? Was können Kind und Eltern tun, damit die Abwärtsspirale gestoppt und eine Aufwärtsentwicklung eingeleitet wird?

 

Dazu testen wir die Selbststeuerungsfähigkeiten des Kindes und mindestens eines Elternteils. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse arbeiten wir uns Schritt für Schritt vor, um ein neues Selbstverständnis, Selbstwertgefühl und erweiterte Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

 

Besonders gegen Ende des Schuljahres geht es auch um die Wiederholung einer Klasse oder sogar Schulwechsel. Meistens führen wir mit beteiligten Lehrern und der Schülerin oder dem Schüler ein Gespräch in der Schule und entwickeln mit ihnen gemeinsam einen Plan.

 

Immer wieder helfen uns unsere Pferde im Pferde Coaching. Sie schaffen es besser als jeder Mensch, den Kindern ein Gefühl ihrer eigenen Stärke und Selbstwirksamkeit zu vermitteln.

 

Besondere Herausforderungen stellen dabei immer wieder junge Menschen dar, die sich im Spektrum autistischer Verhaltensmuster bewegen.

Sehr große Erfolge erzielen wir mit dem Pferdecoaching. Das Pferdecoaching ist im Bereich therapeutischen Reitens anzusiedeln, beinhaltet aber mehr Kontakt vom Boden aus. Die Arbeit vom Boden und auf dem Pferd bedeutet, dass ein starker emotionaler Zugang möglich wird und gleichzeitig die Notwendigkeit von Regelsystemen und deren Anwendung besonders nachhaltig entwickelt werden kann. Am Boden wird erarbeitet, was auf dem Pferd für die Harmonie von Pferd und Reiter hilft.

 

Genau diese Erfahrungen des Umgangs mit Regelsystemen übertragen wir - vor, während und nach dem Kontakt mit dem Pferd - auf die soziale und Schulwirklichkeit des Kindes/ Jugendlichen. Dies geschieht einzeln und in kleinen Gruppen.

Im Pferdecoaching wird also erarbeitet, was nachher in sozialen Gemeinschaften hilft. Der Fokus liegt auf der Spiegelung von Stärken und deren Ausbaufähigkeit. So entsteht Selbstbewusstsein – sowohl im Hinblick auf „mehr Bewusstheit über meine Stärken und was ich noch entwickeln möchte, um noch besser zu werden“ als auch im rein Normativen: Ich kann was, ich bin jemand, der was kann. Diese Sicht der Dinge soll langfristig ungünstigere Sozialtechniken ersetzen. Viele Erfahrungen beweisen, dass dieser Weg wunderbar funktioniert.